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Lachyoga hilft den Schmerz wegzulachen

Völlig erschöpft zum Yoga

Während einer Phase, als mir alles zu viel wurde – ich denke das kennt jede Mutter von uns – wenn TÄGLICH Kinder, Familie, Mann, Job, Sport, Freunde, Einkaufen, Kochen, Rechnungen und Vieles mehr auf der TO DO Liste stehen, dann gilt es einen Weg zu finden, der uns wieder in die Entspannung bringt. Da findet jeder seinen ganz eigenen Weg für sich, manche mit Musik, viele mit Sport, Einige mit Schreiben oder auch Sonstiges, wichtig ist aus meiner Erfahrung, dass man gut für sich sorgt und weiß, was einen persönlich am besten entspannt.

Ich ging damals mit einer Freudin zum Ashtanga Yoga und hatte nach 1,5 Std einen unfassbaren Hunger und viel über mich gelernt. Welche Gedanken beschäftigen mich, schaffe ich es, mich nicht ablenken zu lassen, wie beweglich bin, rechts mehr als links? Schaffe ich es trotz anstrenger Übungen ruhig weiterzuatmen und so weiter und so weiter.

Das Schönste am Yoga ist: Es ist KEIN Wettkampf! Jeder Körper ist so gefromt wie er geformt ist, manche Übungen fallen den einen Personen leichter, manche den Anderen – Was haben wir mal gelacht, als bei einer Übung meine langen Beine “im Weg waren”, die Übung einfach nicht wirklich machbar war, also Mädels, lange Beine sind nicht immer von Vorteil 🙂

Das gilt es NICHT zu bewerten, wie uns unsere großartige Lehrerin Kristiane Sass immer und immer wieder nahegelegt hat. Nehmt es wahr und wertet es nicht … Eine schwierige Aufgabe und in der Tat eine wunderbare Übung, die mich jetzt auch im Alltäglichen begleitet.

 

Lächle den Schmerz weg

Mir war sofort klar, das ist mein Ding und ich freute mich immer besoders auf diese 1,5 Std nur mit mir und für mich. Diese Zeit war ein großes Geschenk. Ein weiteres Geschenk war es zu lernen, dass in dem Moment, in dem wir glauben, eine Übung nicht mehr halten oder aushalten zu können, vor Anstrengung, das Lächeln hilft, genau diesen Punkt zu überwinden. Was haben wir – auch hier- gelacht, weil die Muskeln schon spannten und unsere Lehrerin uns freundich bat unser schönstes Lächeln aufzusezten. Und siehe da, es geht. Der Körper schafft es – wie auch immer – dem Geist zu suggerieren: So schlimm ist es gar nicht. Und dann fällt einem auch die Übung nicht mehr so schwer.

 

 

Lachyoga & Yoga

Meine Ausbildung zur Lachyoga-Trainerin hat mir sehr geholfen die Aspekte der Atmung noch einmal zu vertiefen. Ist die Atmung ruhig, so ist es auch der Geist. Und wenn wir es zudem noch schaffen, in einer Situation, die bisher Ängste oder Sorgen bzw. Stress hervorriefen zu lachen, dann haben wir – aus meiner Erafahrung – seeeehr viel erreicht. Die Gedanken, Sorgen, Ängste, der Stress, sie haben längst nicht mehr diese Schwere. Durch das Lachen werden im Körper Endorphine freigesetzt, Glückshormone, die einfach unterstützen, dass wir uns gut & glücklich fühlen. Dass wir im Alltag nicht immer etwas zu lachen haben, ist auch mir klar. Dr. Madan Kataria, Begründer des Lachyoga, hat jedoch in seiner wissenschaftlichen Arbeit herausgefunden, dass es für den Körper bedeutungslos ist, ob wir natürlich lachen oder es zunächst vortäuschen. Versuchen wir uns in eine fröhliche Stimmung zu bringen, so geht es auch dem Körper direkt besser, wir haben mehr Schwung, mehr Energie und strahlen das auch aus.

 

Versuch macht klug

Probiert es doch mal aus, lacht einfach mal so vor Euch hin oder wenn das schwerfällt (zu Beginn kommt man sich in der Tat etwas lustig vor), dann schaut Euch etwas an, das Euch zum Lachen bringt. Oder ruft einen Freund oder eine Freudin an, mit der man gut lachen kann. Und dann schaut doch mal, wie Ihr Euch danach fühlt. Anders?? Ich freue mich über Euer Feedback, Eure Anregungen und auch Wünsche und sende für heute

 

 

LOVE & LAUGHTER
Eure Britz

 

Fotos: Patricia Banczyk – Bewegende Momente

 

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